Autodesk Fusion 360 Generative Design Extension

Topologieoptimierte Designs mithilfe von KI

Was ist die Autodesk Fusion 360 Generative Design Extension?

Mit der Autodesk Fusion 360 Generative Design Extension kann Ihr Team gewichts- oder festigkeitsoptimierte Designs mithilfe von Topologieoptimierung (KI-basiert) durchführen. Damit besteht die Möglichkeit, in kürzester Zeit verschiedenste Designs zu erzeugen, ohne dass komplexe Eingaben getätigt und leistungsstarke Rechner verwendet werden müssen. Die Software arbeitet cloudbasiert und kann verschiedenste Randbedingungen berücksichtigen – vom 3D-Druck bis hin zum Spritzgussbauteil.

Im Folgenden werden beispielhafte Schritte gezeigt, anhand derer die Generative Design Extension für Sie die Entwicklungszeit von Bauteilen reduziert und kreative und moderne Designs entwickelt.

Vorteile der Fusion 360 Generative Design Extension

Verbesserte Produktleistung durch generatives Design

Schaffen Sie neuartige Konstruktionen, die sich durch Gewichtsreduzierung, verbesserte strukturelle Integrität und eine längere Lebensdauer auszeichnen.

Erhöhte Produktivität mit generativem Design

Das generative Design nutzt die Vorteile des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz, um noch schneller noch mehr Konstruktionsideen umzusetzen.

Reduzierung sämtlicher Produktkosten

Identifizieren Sie generative Design-Lösungen für die Absicherung von Bauteilen, einen minimierten Materialeinsatz und die Kosten für verschiedene Fertigungsmethoden.

Wie funktioniert die Generative Design Extension?

Konstruktion der Blackbox

Zu Beginn kann eine simple Geometrie über die CAD-Features in der Software erzeugt werden – diese stellt den generell zur Verfügung stehenden Bauraum dar.

Konstruktion weiterer Randbedingungen

Zusätzlich können neben der Startgeometrie auch Körper definiert werden, an denen die Lager- und Lastbedingungen definiert werden, die dann die Basis für die Topologieoptimierung bieten (grüne Bereiche beinhalten Lasten und Lager, gelbe die Startgeometrie).

Erstellung von Hindernissen

Sollten bestimmte Bereiche definitiv nicht als Blackbox verwendet werden, so können diese als Hindernisse definiert werden. Das können zum Beispiel andere Bauteile in einer Konstruktion sein (hier beispielhaft das rot markierte Bauteil).

Definition der Lasten und Lager

Wie im Beispielbild gezeigt, können Lagerflächen oder -punkte und Lasten angegeben werden. Das kann über einfache punktuelle Kräfte oder Flächenkräfte, Momente oder viele weitere Möglichkeiten definiert werden.

Definition der Ziele und Fertigungsmethoden

Die Geometrien können nach Steifigkeit oder Gewicht optimiert werden. Zudem können ein oder mehrere bevorzugte Materialien ausgewählt werden. Anschließend folgt die Auswahl der Fertigungsmethoden – bislang umfassen diese Additiv, bis zu 5-Achs-Fräsen und in der Preview Druck- bzw. Spritzguss.

Generierung der verschiedenen Designs

Anschließend werden vollautomatisch anhand sämtlicher Randbedingungen verschiedene Designoptionen errechnet. Bereits nach wenigen Minuten kann beobachtet werden, wie die verschiedenen Algorithmen unterschiedliche Formbildungsansätze verfolgen und zu jeder Fertigungs- und Materialkombination Designs erzeugen.

Auswahl eines oder mehrerer Generative Designs

Anschließend können die erzeugten Designs direkt in ein Flächenmodell überführt werden – dieser Prozess dauert wenige Sekunden. Es können aus sämtlichen erzeugten Designs Flächenmodelle erzeugt und weiterverwendet werden. Die Ergebnisse sind zudem anhand verschiedenster Auswertungen miteinander vergleichbar.

Weitere Möglichkeiten in Fusion 360 nach Designerstellung

Anschließend können verschiedenste Funktionen von Fusion 360 verwendet werden, um die unterschiedlichen Designs auf ihre Eignung zu prüfen. Zum Beispiel eignet sich die Simulation Extension hervorragend dazu, die unterschiedlichen Geometrien auf ihre Festigkeiten, die Füllbarkeit oder den Verzug hin zu analysieren und noch weitere Optimierungen vorzunehmen.

Modernste Visualisierungsmöglichkeiten an einem Ort

3D-Rendering ist das Verfahren, bei dem mithilfe von Computersoftware aus einem Modell ein Bild generiert wird. Rendering kommt in zahllosen Branchen und Anwendungsbereichen zum Einsatz: Architektur, Simulatoren, Computerspiele, Spezialeffekte in Spielfilmen und TV-Produktionen oder auch zur Visualisierung von Entwürfen.

Generative Design Extension
1701,- €pro Jahr
  • - Topologieoptimierung
  • - 2,5-, 3-, 5-Achsfräsen
  • - Metall- und Spritzguss
  • - beachtet Wanddicken und Entformungsschrägen
  • - 3D-Druck (Additiv)
  • - Unzählige Designalgorithmen für neue Produkte

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Übersicht über Autodesk Fusion 360 und die Product Design & Simulation Extension

Für weiterführende Informationen zur Bedienung und Anwendung von Fusion 360 empfehlen wir den Besuch unserer Schulungen.