Ankündigung der 14. CONNECT!

Die nächste CONNECT! findet wieder am 27. und 28. Juni 2023 statt

Agenda der 13. CONNECT!

Sehen Sie hier, welche Vorträge 2022 Thema waren

Die 13. CONNECT! – „CONNECT! is back“

Danke für die Teilnahme an der CONNECT!

Liebe Moldflow Community,

Nach 2 Jahren der Online-Veranstaltungen können wir endlich wieder auf ein erfolgreiches Moldflow User Meeting zurückblicken.

CONNECT! is back war der Titel der Veranstaltung und wir haben uns wirklich sehr gefreut, Sie alle wieder persönlich sehen zu können.

Sie sind alle ein wichtiger Teil der Veranstaltung, genauso als Teilnehmer wie als Referent, Partner oder Sponsor. Alles greift ineinander und ohne Sie könnte die CONNECT! nicht stattfinden.

Wir arbeiten daran, Ihnen auch die Videos der Präsentationen zur Verfügung stellen zu können, möchten hier jedoch noch etwas um Geduld bitten.

Vielen Dank, dass Sie dabei waren und sich „getraut“ haben, sich mit so vielen Menschen zu treffen!

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Vorstellung der diesjährigen Vorträge

Alexandre Chatelain, DOMO Engineering Plastics

Die richtige Ausrichtung! Faserorientierung für eine zuverlässige Simulation der Bauteilqualität mit DOMO Engineering Plastics

DOMO Engineering Plastics präsentiert verschiedene Aspekte der Faserorientierungsvalidierung mit Autodesk Moldflow RSC Modellparameteroptimierung für ihre glasfaserverstärkten Polyamidwerkstoffe. Anhand verschiedener interessanter Geometrien wird DOMO EP seine neuesten Entwicklungen zur Verbesserung der Materialcharakterisierung und Validierung anhand von Tomographiemessungen vorstellen. Die Auswirkungen der Vorhersagen des Glasfaserorientierungstensors auf die Bauteilleistung (Verzug, mechanisches Verhalten, Versagen) werden anhand von Kundenfällen und fortgeschrittenen internen Messungen veranschaulicht.

Simon Staal, SABIC Limburg B.V.

Einblicke in die Verzugskorrektur 4.0

Ob Designer oder Formenbauer, der Verzug von spritzgegossenen Kunststoffteilen kann als eine der schwierigsten Herausforderungen angesehen werden. In einer Welt, in der wir eine hohe Qualität beim Spritzgießen anstreben, sollten mehrere zeit- und kostenaufwändige Iterationen vermieden werden. SABIC unterstützt neue Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 und virtuelles Prototyping. Die Anwendung einer Verzugskorrektur auf die Kavität des Formprodukts ist ein Verfahren, das bereits seit vielen Jahren auf dem Markt zu finden ist, wobei die Kompensationswerte entweder auf Prototyping oder Simulation basieren. Wir stellen jedoch fest, dass das Endergebnis in der Regel immer noch einen erheblichen Restverzug aufweist. In enger Zusammenarbeit mit dem Joint Venture Inpro wurde eine Reihe von Softwaretools entwickelt, mit denen das verzugskompensierte Modell automatisch und iterativ erstellt wird, entweder für das gesamte Teil oder für bestimmte Schwerpunktbereiche. Die Ergebnisse wurden experimentell mit einem Spritzgussteil in Originalgröße validiert. In der Präsentation werden der Softwareentwicklungsansatz, die Verbindung zu Moldflow und anderen Softwarepaketen sowie die experimentell validierten Ergebnisse vor und nach der Verzugskompensation vorgestellt.

Mason Myers, Autodesk Inc.

Moldflow Mondays – Verschiedene Moldflow-Konzepte, Arbeitsabläufe und ‚Best Practices‘

Eine Software-Schulung ist für jeden neuen Moldflow-Analysten unerlässlich.  Mehrere Moldflow-Kurse sind öffentlich verfügbar, aber die Überprüfung von Schlüsselkonzepten, wichtigen Aktualisierungen und neuen Arbeitsabläufen ist für alle Simulationsingenieure entscheidend.  Diese Präsentation wird sich auf mehrere Moldflow-Konzepte konzentrieren, die von Modellierungstechniken über die Auswahl von Analysesequenzen und das Verständnis von Ergebnissen bis hin zu aktuellen Software-Updates und Best Practices der Branche reichen.

Dr. Martin Hohberg, Simutence GmbH

Neue Simulationsansätze für die Prozesssimulation von Sheet Molding Compound (SMC)

Die Simulation von Fließpressprozessen mit SMC stellte bisher Simulationssoftware auf Grund des speziellen Fließverhaltens vor große Herausforderungen und führte zu einer unzureichenden Vorhersagegüte für die virtuelle Prozessauslegung. Durch eine materialspezifische Charakterisierung, neue Simulationsansätze innerhalb Moldflow, sowie durch einen sequenziellen Ansatz mit einer initialen Umformsimulation in ABAQUS um auch komplexe Materialauslagen abzubilden, wurden in ersten Studien sehr gute Ergebnisse erzielt. Diese Methoden und deren experimentellen Validierung werden in diesem Vortrag anhand einer Wabenstruktur und einer Ultraleichtflugzeugfelge demonstriert.

Dr. Franco Costa, Autodesk Inc.

Moldflow Solver Research & Development Update

Der Senior Research Leader von Autodesk Moldflow berichtet über die jüngsten und aktuellen (Forschungs-) Aktivitäten zur Verbesserung der Genauigkeit von Moldflow-Vorhersagen.  Ein besonderes Augenmerk / besonderer Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Verwendung von Daten aus der Schwindungscharakterisierung für 3D-Analysen sowie auf neuen Funktionen und Leistungsmerkmalen in verschiedenen Bereichen des Solvers.

Jürgen Hollering, DRÄXLMAIER Group

Simulation und Realität – Erfahrungen aus der Validierung

Im diesem Vortrag werden mehrere Aspekte der Simulation betrachtet und mit der Realität verglichen. Hierzu gehören unter anderem die Verzugsvalidierung an unterschiedlichen Geometrien, Validierung der berechneten Faserorientierung sowie der Abgleich des Druckbedarfs.

Anton Sageder, Borealis Polyolefine GmbH

Routine für verbesserte Schwindungs- und Verzugsergebnisse mit 3D-Netzen in Moldflow

Genaue Schwindungs- und Verzugssimulationen mit 3D-Netzen in Autodesk Moldflow  können immer noch eine Herausforderung sein. Da die CRIMS-Daten für 3D-Elemente in den aktuellen Moldflow-Versionen nicht verwendet werden, muss Borealis den CTE-Wert manuell feinabstimmen, um den richtigen Schwindungswert in einem laufenden Projekt zu finden. Der Vortrag unterstreicht, wie wichtig es ist, anisotrope CTE- und mechanische Daten zu berücksichtigen, um korrekte Schwindungs- und Verzugsergebnisse zu erhalten. Materialien wie PE werden normalerweise als isotropes Material betrachtet. Ein Beispiel für ein Polyethylen-Bauteil zeigt, wie wichtig die Verwendung anisotroper Materialdaten zur Verbesserung der Ergebnisse ist. Die Anwendung der Routine für glasfaserverstärktes PP-Material führte zu einer verbesserten Ergebnisqualität.

Andrei Postolachi, MAHLE Componente de Motor SRL

Herausforderungen bei der virtuellen Entwicklung des Produktionsprozesses eines umspritzten Bauteils

Virtuelle Validierungstechnologien wie Moldflow helfen, Zeit und Material zu sparen sowie die Ausschussrate durch Verbesserung der Produktqualität zu senken. Generell ermöglichen sie eine schnellere Entwicklung neuer Produkte mit geringeren Kosten.
Der Simulationsingenieur liefert Erkenntnisse, die bei der Konstruktion von Bauteilen, Werkzeugen und Formgebungsverfahren nützlich sind.
Die Genauigkeit der CAE-Analyse hängt in hohem Maße von der Qualität der bereitgestellten Eingabedaten ab. Die vom Berechnungstool (Moldflow) generierten Ergebnisse müssen vom Benutzer korrekt und intelligent interpretiert werden, bevor sie vorgestellt werden. In der Regel kann jede einzelne Analyse eine Vielzahl von Ergebnissen liefern, die eine große Menge an Informationen enthalten. Die Herausforderung für den Ingenieur, der eine solche Analyse durchführt, besteht darin, diese Informationen zu filtern, die kritischen Punkte zu identifizieren und die Risiken zu definieren.
Der Moldflow-Ingenieur befindet sich an der Schnittstelle zwischen Produktion, Labor und Konstruktion. Einerseits muss das Produkt so entworfen werden, dass es seine Funktion erfüllt und in Kombination mit dem gewählten Material allen Belastungen während der Lebensdauer standhält. Andererseits muss das Bauteil herstellbar und kosteneffizient sein.
Im Entwicklungsprozess gibt es eine Vielzahl von Faktoren, die das Endprodukt beeinflussen.
– Materialeigenschaften für das Produktdesign
– Design für Festigkeit
– Dicke des Teils
– Verstärkung der strukturellen Festigkeit durch Rippen
– Verarbeitungseinstellungen

In dem vorgestellten Beispiel war die Situation noch schwieriger, weil das Produkt mit sehr dünnen Wandstärken umspritzt werden sollte und das Material Glasfasern enthielt. Um ein qualitativ hochwertiges Produkt zu liefern, bestand die gewählte Strategie darin, das Produkt in der Entwurfsphase zu optimieren, es durch numerische Berechnungen und Tests zu validieren, ein Material auszuwählen, das den Anforderungen entspricht, und in der letzten Phase die Einspritzparameter zu optimieren. Es gab viele Entwurfs- und Simulationsschleifen, aber am Ende gelang es uns, einen geeigneten Entwurf zu liefern, der alle Anforderungen erfüllte.

Andreas Rötzer, DRÄXLMAIER Group

Erfahrungsbericht – Simulation mikrozellularer & fasergefüllter Spritzgussbauteile mit Autodesk Moldflow

Die simulative Vorhersage des Verzugsverhaltens großer fasergefüllter und geschäumter Kunststoffbauteile stellt Entwickler vor viele Herausforderungen. Diverse komplexe Abläufe wie zum Beispiel die Blasenbildung, Faserorientierungen und Faserbruch während der Füllung interagieren miteinander. Gleichzeitig streben Unternehmen, gezwungen von immer kürzeren Entwicklungszeiten, schnellere Ergebnisgenerierungen an. Aus diesen Gründen gab es in den letzten Jahren mehrere Solveranpassungen bzw. Erweiterungen. Es ist daher wichtig regelmäßige Vergleiche zwischen Simulation und Realität durchzuführen, um die benötigte Berechnungsqualität sicher zu stellen. Die DRÄXLMAIER Group gibt hierzu einen Einblick in die Anfänge solcher Analysen im Unternehmen bis hin zu den letzten Evaluierungen.

Andres Garcia, Thermoplastic Composites Research Center

Ein simulationsbasierter Ansatz zur Vorhersage der Verarbeitung und der strukturellen Leistung von umspritzten thermoplastischen Verbundwerkstoffen

Das Umspritzen von thermoplastischen Verbundwerkstoffen ist eine Technologie, bei der ein Einsatz aus thermoplastischem Composites hergestellt und anschließend im Spritzgussverfahren umspritzt wird. Obwohl das Verfahren inzwischen sehr gut etabliert ist, fehlt es an Tools für ein auf Anhieb richtiges Design. Es wurde ein Simulationskonzept entwickelt, um die strukturelle Performance von umspritzten thermoplastischen Composites vorherzusagen, einschliesslich der verschiedenen Verarbeitungsschritte und der Ausprägung der Verbindungsfestigkeit. Der Simulationsansatz wird anhand eines speziell entwickelten Musterteils veranschaulicht und experimentell validiert.

Seth A. Hindman, Autodesk Inc.

Moldflows Reise zu einem erweiterten Mehrwert

In dieser Session wird Autodesk die Herausforderungen und Potenziale erörtern, mit denen die Spritzgießbranche derzeit konfrontiert ist, sowie seine Strategie, um einen überzeugenden und erweiterten Mehrwert zu schaffen.

Ob es sich um aktuelle Produktivitätshemmnisse, zukünftige Funktionsumfänge oder den Bedarf an zusätzlicher geschäftsbezogener Flexibilität handelt, diese Präsentation soll die Gedanken darüber beleuchten, wie Autodesk helfen kann, Ihre Geschäftsergebnisse zu verbessern.

Kai Winter, Volume Graphics GmbH

Eine holistische Bewertung von Simulationsergebnissen

Die Verknüpfung von Prozessparametern, Simulationsergebnissen und realer Messungen am Beispiel des Verzugs

Dank der Simulation ist es bereits heute möglich den Einfluss verschiedener Prozessparameter auf die Schwindungs- und Verzugsergebnisse rein virtuell zu untersuchen.

Welche Grundlagen müssen aber gegeben sein, dass diese Ergebnisse gleichbleibend bewertet und weitergenutzt werden können?

Wie kann der erzeugte Mehrwert auch simulations-fernen Abteilungen zugänglich und vor allem verständlich gemacht werden?

Kai Winter beleuchtet in diesem Vortrag zuerst den aktuellen Stand der Technik zum Thema „holistische Bewertung von Simulationsergebnissen“ und zeigt die wichtigsten Grundlagen für ein abteilungsübergreifendes Zusammenarbeiten auf.

Auf Basis dieser Grundlagen können dann automatisierte und verknüpfte Auswertungen oder gar eine Lösung zur KI-gesteuerten Optimierung der Simulationen genutzt werden.

Alfred Angerer, ENGEL Austria GmbH

ENGEL sim link® – Verbindung zweier Welten: Simulation und Produktion

Die Datenbarriere zwischen der Simulation und der Produktion von Spritzgussprodukten ist ein immerwährendes Thema im Produktlebenszyklus von Spritzgießartikeln. Bisher konnten Einstellungen aus der Simulation nur schwierig bis gar nicht in der Produktion übernommen werden. Auch auf Feedback aus der Produktion wartet man als Simulationstechniker meist vergebens. ENGEL sim link® bietet hier die Lösung: Die bilaterale Datenschnittstelle zwischen CFD-Simulation und Spritzgussmaschine ermöglicht es, die Einstellungen der Simulation unkompliziert in die Produktion überzuführen. Ebenso ist es einfach möglich, Feedback aus der Produktion in Form von realen Produktionseinstellungen und -profilen in eine bestehende Simulation zu importieren.

Zur Untermauerung der Features von ENGEL sim link® wird ein Fallstudie präsentiert, welche einen möglichen Workflow und die Vorteile von ENGEL sim link® aufzeigt.

Uwe Schilling, Brose Fahrzeugteile SE & Co. KG

Entwicklung eines 16-fach Werkzeugs für eine Metall-Hybrid-Kunststoff-Spindelmutter

Durch Simulation die Realität besser verstehen und Prozesse gezielt verbessern

Für die Hybrid-Spindel-Mutter sollte eine vollautomatische Fertigungszelle entwickelt und umgesetzt werden. Als zusätzliche Herausforderung wurde die Anzahl der Kavitäten von 8 auf 16 erweitert.

Die Erkenntnisse aus dem laufenden Werkzeug mit 8 Kavitäten wurden auf die 16 Kavitäten übertragen und mit Simulationen bestätigt. Anhand der Simulation war es möglich eine Ursache für die unzureichende Nachdruckwirkung im neuen Werkzeug zu erkennen und diese vor der Werkzeugreifmachung zu eliminieren, so dass für das 16fach Werkzeug eine qualitativ bessere Ausgangslage für die Korrektur an der Verzahnung erreicht werden konnte.

Der Vortrag zeigt die Ursachenfindung der verkürzten Nachdruckzeit und die Auswirkung auf die Verzahnungsqualität und der robusteren Prozessführung.

Dr. Robert Wesenjak, MSC Software GmbH

Von der Materialmodellierung zum Materialdatenmanagement – Hexagon ICME-Lösungen

Materialdaten sind ein wertvolles Gut für Unternehmen aller Branchen. Auf diese Materialdaten müssen verschiedene Interessengruppen innerhalb eines Unternehmens zugreifen können, von Laboringenieuren über Konstruktions- und CAE-Ingenieure bis hin zum Marketing. Die Schwierigkeit besteht darin, diese Daten ordnungsgemäß zu verwalten und Einzelpersonen oder Gruppen den Zugriff auf bestimmte Teilmengen von Materialdaten zu ermöglichen, die Existenz oder Änderung bestimmter Daten mitzuteilen oder vorhandene Daten weiterzuverarbeiten. Die Daten, auf die wir uns hier beziehen, können z. B. umfassen. In dieser Präsentation möchten wir aufzeigen, wie Hexagon ICME Solutions unsere Technologie einsetzt, um Ingenieuren in allen Bereichen bei der Erstellung virtueller Materialdaten zu helfen, bestehende Daten mit Hilfe von KI/ML-Technologien zu verbessern, Materialmodelle für FEA-Anwendungen zu erstellen und all diese Daten zu speichern und zu verwalten.

Das CONNECT! European User Meeting

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