Wie bestimmen Sie Ihre Werkzeugschwindung?

Sie sehen ein Bauteil und ein geöffnetes Fenster mit den Plot-Eigenschaften, in dem Sie die Schrumpfungskompensation bearbeiten können.

Kunststoffe dehnen sich bei Erwärmung aus und schwinden bei Abkühlung. Typischerweise schwinden teilkristalline Materialien stärker als amorphe Materialien.

In der Nachdruckphase können wir zusätzliches Material in die Form einbringen, um der Schwindung entgegenzuwirken. Wir können auch Schwindungsfaktoren auf die Werkzeugkavität anwenden, wodurch die Werkzeugkavität im Wesentlichen vergrößert wird, so dass wir beim Schwinden dieser Materialien die gewünschten Teileabmessungen erhalten.

Woher bekommen wir aber diese mythischen Schwindungsraten? Manchmal enthalten die technischen Datenblätter (TDS) des Materials Informationen zur Schwindung, ein anderes Mal können wir uns auf die großartigen Werkzeughersteller verlassen – beides sind gute Optionen. Wenn Sie aber eine Verzugssanalyse in Moldflow durchführen, können Sie ebenfalls Schwindungswerte erhalten, die für Ihr CAD-Modell, Ihr Material, Ihren Anguss und Ihre Kühlkonstruktion spezifisch sind. Unter Verformung alle Effekte – Plot-Eigenschaften – Schwindungskompensation haben Sie folgende Optionen. Automatisch (Moldflow wählt die besten Schwindungswerte für X, Y und Z), Isotrop (Sie wählen einen einzelnen Wert) oder Anti-Isotrop (Sie wählen die X-, Y- und Z-Werte).

Unserer Erfahrung nach wird diese Funktion leider viel zu wenig genutzt. Wir würden Ihnen empfehlen, Ihr Verteilersystem zu modellieren, hochwertige Materialdaten zu verwenden und idealerweise auch Ihre Kühlung zu modellieren.

Diese Werte können Sie dann mit den Werten aus dem technischen Datenblatt oder den empfohlenen Werten Ihres Werkzeugherstellers vergleichen. Hoffentlich stimmen diese 3 Werte überein und Sie können Ihre Schwindungsrate wählen.

Wie bestimmen Sie die Schwindung Ihres Werkzeugs?

Ihr Team von MFS und Mason Myers

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